Wandern in Österreich

Outdoor-Erlebnis bei Wanderungen am  Feistritzbach in Soboth. Foto: Copyright ÖWD

Outdoor-Erlebnis bei Wanderungen am Feistritzbach in Soboth. Foto: Copyright ÖWD


Umfangreiche Routenprofile auf Wanderdörfer.at

Österreich erfreut sich bei Outdoorfreunden großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn die neun Bundesländer präsentieren ein buntes Landschafts-Mosaik aus Ebenen, Gebirgen, grünen Wäldern und klaren Seen. Die herrliche Natur lockt Entdecker, Genießer, Familien und Sportler gleichermaßen und lädt zum aktiv sein geradezu ein. Besonders für Wanderer ist Österreich ein El Dorado. Es lässt sich entlang von Seen und Flüssen über Wiesen und Felder bis hinauf in alpines Gelände wandern. Dabei eröffnet sich Wanderfreunden ein breites Angebot an Spazierwegen, Bergwanderungen und Gipfeltouren, die zusammen mit der frischen Luft, dem einzigartigen Panorama und urigen Hütten eine ausgezeichnete Mischung aus Urlaub, Erholung und Outdoor-Aktivitäten bieten.

Interessierte Wanderer finden bei der Kooperation Österreichs Wanderdörfer ein umfangreiches Angebot über die vielfältigen Wandermöglichkeiten, die sich Urlaubern, Familien und Naturverbundenen in Österreich präsentieren. Die Website bietet dabei verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in das breit gefächerte Angebot: Sowohl über die Suche nach Wandermöglichkeiten in einer bestimmten Zielregion, als auch über die Routenoptionen in der Nähe eines der zahlreichen Wanderbetriebe lassen sich passende Routen aus den über 1.000 Wanderwegen auswählen. Die Strecken werden dabei neben einer umfangreichen Beschreibung zum Schwierigkeitsgrad, Einkehrmöglichkeiten und Streckenbeschaffenheit zusätzlich mit Kartenmaterial und Höhenprofil vorgestellt. Zusätzlich können über den Menüpunkt “Tourenblätter” ganze Routen, Karten oder der GPS-Track heruntergeladen werden, so dass auch bei anspruchsvollen Wanderern oder Einsteigern in puncto umfassender Information und Vorbereitung keine Wünsche offen bleiben.

Outdoor-Test stellt euch eine Auswahl empfehlenswerter Wanderungen aus dem neuen Katalog 2011 von Österreichs Wanderdörfern vor.

Steiermark: Wild Wandern am Feistritzbach

Wanderung auf der Via Natura im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen.   Foto: TVB Zirbitzkogel-Grebenzen

Wanderung auf der Via Natura im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Foto: TVB Zirbitzkogel-Grebenzen

Abseits der Wege die Natur völlig frei und neu zu erkunden ist der Ansatz des Wild Wanderangebots. Lediglich Start- und Zielpunkt der Wanderroute sind gesetzt, der Weg zwischen diesen beiden Punkten ist völlig frei wählbar. Beim weglosen Wandern erwarten den Wanderer unberührte Täler und Schluchten und durch die weglose Orientierung eine völlig neue Sicht auf die naturbelassene Wildnis. Das Überwinden von Felsbrocken, umgestürzten Baumstämmen und Bachläufen sowie die Fortbewegung auf dem feuchten, rutschigen Untergrund sorgen für einen noch höheren Erlebniswert. Die Wild Wanderung kann auch sehr gut im Rahmen einer Wander- und Erlebniswoche in Soboth (möglich vom 04.Juli bis 28.Juli) absolviert werden.

Tag 1: Sonntag: Anreise am späten Nachmittag; ein Begrüßungsgetränk einnehmen, Unterkunft beziehen; Abendessen, danach: Einweisung in das Package durch den örtlichen Wanderführer.

Tag 2: Montag: Zunächst Frühstück, anschließend Teilnahme am Wanderhit-Programm des Wanderdorfes = eine geführte Wanderung in der Region (Ganztagswanderung von 08-16 Uhr; Abendessen.

Tag 3: Dienstag: Zunächst Frühstück, anschließend geführte oder freie Wild Wanderung am Feistritzbach (siehe oben); am Abend: Almgasthausbesuch mit Sobother Jause und Weinbegleitung mit Weinen aus dem Schilcherland.

Tag 4: Mittwoch: Zunächst Frühstück, anschließend freies Wandern im Wanderdorf mit Hilfe der örtlichen Wanderkarte bis zum Mittagessen; die Abreise erfolgt am späteren Nachmittag.

Steiermark: Wandern im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen lernen Wanderer auf dem Weitwanderweg Via Natura, die Phänomene und Zeichen der Natur zu verstehen. Der Weitwanderweg hat eine Gesamtlänge von rund 130 Kilometern und führt Schritt für Schritt, Etappe für Etappe in die Geheimnisse der Natur ein. Auf insgesamt 11 Etappen wird dabei unter anderem gezeigt, was der Mensch von der Natur alles lernen kann. Wir stellen euch hier die erste Etappe des Via Natura Weitwanderwegs vor, die im Zeichen des Waldes steht – der Wald als geschichtlich geprägte Kulturlandschaft.

Tirol: Juppi-Zauberwald am Reitherkogel

Bei einer Wanderung im Juppi Zauberwald kommen kleine und große Outdoor-Freunde auf ihre Kosten.   Foto: Copyright ÖWD

Bei einer Wanderung im Juppi Zauberwald kommen kleine und große Outdoor-Freunde auf ihre Kosten. Foto: Copyright ÖWD

Eine ideale, kleine Wandertour für Familien mit Kindern bietet sich am Reitherkogel. Gleich nach der Auffahrt mit der Reitherkogelbahn wartet dort auf Kinder direkta nder Bergstation ein Spielplatz mit Trampolin und Riesenrutsche. Zudem lockt ein 2 Kilometer langer, abwechslungsreicher Rundwanderweg durch den Juppi Zauberwald. Hier warten auf die Kinder zahlreiche Spielstationen, während die Eltern die frische Bergluft und den herrlichen Ausblick von der eigens errichteten Aussichtsplattform genießen. Auch Familien mit Kleinkindern sind herzlich willkommen, der Weg ist selbstverständlich kinderwagentauglich. Am Freitag ist bei der Reitherkogelbahn Ruhetag.

Outdoor-Test-Tipp: Mit der Alpbachtal Seenland Card sind der Juppi Zauberwald und die Bergbahnfahrt kostenlos. Die Seenland Card wird bei einer Übernachtung in der Ferienregion Alpbachtal kostenlos vom Vermieter ausgestellt.

Steiermark: Anspruchsvolle Tour im Klafferkessel

Wanderung durch die wilde Naturlandschaft am Klafferkessel (Schladming/ Steiermark).

Wanderung durch die wilde Naturlandschaft am Klafferkessel (Schladming/ Steiermark).

Im Naturschutzgebiet Klafferkessel, einem ehemaligen Gletscherboden, erwarten Wanderer mehr als 30 Bergseen. Die größten davon sind der Untere Klaffersee, der Rauhenbergsee und der Obere Klaffersee. Zwischen diesen Seen sorgen Fels und Wiese für eine der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderungen am Fuße des Greifenberges inmitten der Schladminger Tauern. Die Tour ist mit ihren 18,5 Kilometern Länge und aufgrund des felsigen Geländes zwar konditionell anspruchsvoll, jedoch entschädigen die phantastischen Eindrücke der einzigartigen Seenplatte für die Anstrengungen.

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