Test: iPhone Hülle LifeProof

Perfekter Schutz des iPhone bei Outdoor-Aktivitäten

iPhone Hülle LifeProof

iPhone Hülle LifeProof

Vielleicht lassen sich iPhone Besitzer grundsätzlich in zwei Gruppen unterteilen: Die erste sind „Hüllen-Nutzer“, die zweite sind „Hüllen-Nichtnutzer“. Bei Outdoor-Aktivitäten sollten sich allerdings auch die „Hüllen-Nichtnutzer“ die Frage nach einem Schutz des geliebten iPhone stellen. Nun hat die amerikanische LifeProof (San Diego) vor einigen Monaten eine Hülle auf den Markt gebracht, die vor Wasser, Schnee, Dreck und Stürzen Schutz bieten soll. In Deutschland wird LifeProof vertrieben von der österreichischen StyleMyPhone.

Eine wasserdichte iPhone Hülle?

Die erste Frage, die sich die Redaktion stellte als wir die LifeProof zum Testen erhielten und lasen sie sei bis zu zwei Meter wasserdicht: Wer zum Teufel will mit seinem iPhone schwimmen gehen? Interessanterweise wurde dieses Charakteristikum in nahezu allen Berichten und Tests, die wir über die LifeProof Hülle lasen, in den Vordergrund gestellt. Eine kleine Randbemerkung sei gestattet: Marketing scheint also tatsächlich zu funktionieren – Aufmerksamkeit ist die halbe Miete!

Angemerkt werden soll schon an dieser Stelle, dass wir davon ausgehen, dass man sein iPhone nicht wirklich mit zum Schwimmen oder Tauchen nimmt. Obwohl auch der Autor sein iPhone an fast alle Orte und zu fast allen Aktivitäten mitführt, sagt ihm der gesunde Menschenverstand, dass man ein Smartphone bei den genannten zwei Aktivitäten nicht zwingend benötigt. Vielmehr geht es darum, dass das iPhone auch in einer nassen Tasche sicher ist bzw. vor Staub und Dreck geschützt ist.

Fakten zur Life ProofHülle

Test iPhone Hülle LifeProof

Test iPhone Hülle LifeProof

Im Lieferumfang enthalten ist die eigentliche Hülle, die aus zwei Kunststoffteilen (Vorder- und Rückseite) besteht. In das vordere der beiden Teile steckt man sein iPhone, verbindet diese mit der Rückseite und verschließt beide Teile mit einem Verschluss am unteren Ende der Hülle. Zusätzlich erhält man einen Adapter (für die Dichtigkeit beim Musikhören) über den man seinen Kopfhörer anschließen kann. Wenn man nicht schwimmen gehen will, kann man den iPhone Kopfhörer auch ohne Adapter einstecken. Dazu dreht man einen kleinen Verschluss heraus und steckt den Kopfhörer ein. Des Weiteren liegt dem Produkt ein Mikrofasertuch bei. Dieses Mikrofasertuch ist durchaus sinnvoll, da die Funktionalität der LifeProof Hülle nach Herstellerangaben voraussetzt, dass sowohl Hülle als auch iPhone vollkommen staubfrei sind.

Die Hülle ist in vier Farben (weiß, schwarz, pink und lila) erhältlich, funktioniert für iPhone 4 und 4S. Die Abmessungen des Gehäuses sind: 66mm (Breite) x 129mm (Länge) x 10.8mm (Tiefe). Die LifeProof Hülle wiegt keine 30 Gramm, macht optisch einen guten und soliden Eindruck. Die Kosten kann man mit 72,90 Euro nicht gerade als günstig bezeichnen.

Die Bedienung des iPhone in der LifeProof Hülle funktioniert unproblematisch. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist gut. Durch eine beschichtete Glaslinse kann man mit der Hülle fotografieren. Auch der Touchscreen reagiert in der Hülle absolut ausreichend – natürlich nicht ganz so sensibel wie ohne. Vermutlich liegt dies an einer dünnen Luftschicht zwischen Touchscreen und Hülle.

Eine offene Frage ist, wie das Kunststoffmaterial auf häufiges Öffnen und Verschließen der Hülle reagiert? Der Hersteller merkt auf seiner Website an, dass man die Hülle vorsichtig öffnen soll und hat eine Anleitung mit Bildern dazu veröffentlicht (http://www.lifeproof.com/support/user-guide) – unter dem Menüpunkt „Open the LifeProof Case“.

Fazit Test iPhone Hülle LifeProof

Test iPhone Hülle LifeProof

Test iPhone Hülle LifeProof

Welche Dienste muss eine Hülle bei Outdoor-Aktivitäten leisten? Sie muss Schutz bieten vor Staub, Dreck, Sand, Wasser bzw. Feuchtigkeit, Schnee und kleineren Erschütterungen und Stürzen. Betrachtet man die Hülle unter diesem Aspekt, erfüllt sie ihren Zweck voll und ganz. Natürlich verliert das iPhone durch die Hülle ein wenig von seinem Stylefaktor. Die Hülle aber ist praktisch, hält was sie verspricht und eignet sich aus unserer Sicht wirklich gut, um sein iPhone bei Outdoor-Abenteuern mit einem guten Gefühl mitzuführen. Und das eben auch für die eigentlichen „Hüllen-Nichtnutzer“, die bei einer Skitour bislang zu einem Socken und einer Plastiktüte gegriffen haben – fotografieren ist unter diesen Umständen entsprechend aufwendig. Bis zur nächsten Tour können die Nicht-Nutzer die Hülle dann wieder in der Schublade verschwinden lassen.

PS: Nicht nur der Hersteller auch unsere Redaktion empfiehlt, die Wasserdichtigkeit der Hülle vor „Taucheinsatz“ ohne sein geliebtes iPhone zu testen. Dazu baut man die Hülle zusammen und wirft sie – beschwert mit ein paar Münzen – ganz nach Geschmack in die gefüllte Badewanne oder einen Eimer Wasser. Nun koche man sich einen Kaffee und kehre nach dem Genuss desselben zurück zum Ort des Dichtigkeitstests.

Erhältlich ist die LifeProof Hülle unter www.stylemyphone.de.

Die LifeProof Hülle im Test bei Galileo.

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