Jack Wolfskin will ab 2020 PFC-frei produzieren

Idsteiner Unternehmen übernimmt Vorreiterrolle im umweltbewussten Chemikalienmanagement

Jack Wolfskin hat am 25.04.2013 auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, ab 2020 in allen Produktionsprozessen auf den Einsatz von Per- und Polyfluorierte Chemikalien (PFC) verzichten zu wollen. Bis Ende 2016 sollen 50 Prozent der gesamten Jack Wolfskin Kollektion PFC-frei sein, bis Ende 2018 75 Prozent. Ab 2020 sollen dann lediglich unbedenkliche Stoffe zum Einsatz kommen. PFC werden insbesondere zur Imprägnierung (wasser-, öl- und schmutzabweisend) der Outdoorprodukte eingesetzt. Bislang gibt es kein adäquates Substitut zu PFC in der Produktion von Textilien.

Das Idsteiner Unternehmen gab bekannt, dass man im Zuge dieses Vorhabens verschiedene Kooperationen eingegangen sei. Auf wissenschaftlicher Seite sei dies das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (Zentrum für Material- und Küstenforschung) und die Hochschule Fresenius. Die Wissenschaftler werden das Projekt mit Grundlagen- und Anwendungsforschung unterstützen. Des Weiteren wird das Projekt von Manfred Krautter (EcoAid, ehemals Greenpeace) unterstützt.

Weiterführende Artikel: